Crystal Meth auf dem Vormarsch

24 Aug

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Berliner Kurier, Hamburger Morgenpost, Kölner Express vom 24.8.2014

Wieder unfassbare Gewalt im brasilianischen Fußball

12 Aug

http://www.welt.de/sport/article131137720/Eine-Schande-Fans-pruegeln-sich-mit-Eisenstangen.html

Mein Stück über isoliert lebende Indios in der Welt

6 Aug

PDF 06.08.2014http://www.welt.de/vermischtes/article130929073/Indios-leben-wie-in-einem-Menschenzoo.html

Heute vor sieben Jahren: Die Katastrophe von Sao Paulo

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Copyright © Marco Tripmaker


Heute vor sieben Jahren kam es auf dem Flughafen Congonhas in Sao Paulo zur schlimmsten Flugkatastrophe Brasiliens. 199 Menschen kamen ums Leben, als eine Maschine der TAM über die Landebahn hinaus schoss.

Es gibt kaum beklemmendere Situationen als einen Anflug auf den kleinen Stadtflughafen von Sao Paulo, als eine bevorstehende Landung in Congonhas: Wenn das Flugzeug die die Landeklappen ausgefahren hat und die engen Hochhausschluchten der wild bebauten Millionenmetropole erreicht, dann legen sogar gestandene Vielflieger ihre Lektüre beiseite, atmen durch und legen die Hände auf den Schoss. Vor allem, wenn es regnet und stürmt. Meistens gehen diese Landungen in Congonhas natürlich gut, doch am 17. Juli 2007 hatten die Passagiere von Flug TAM 3054 nicht so viel Glück. Ihr Flieger schoß bei Regen über die eh schon knapp bemessene Landesbahn hinaus und krachte in ein angrenzendes Luftfrachtgebäude. Alle 187 Menschen an Bord sowie 12 Personen am Boden kamen ums Leben.
Rosangela da Silva gestikuliert wild mit den Armen und ihre Stimme findet kaum Halt, wenn man sie bittet zu beschreiben, was sich am Abend des 17. Juli 2007 in Congonhas zugetragen hat. „Es war ein einziger Feuerball. Ich konnte das Ganze von zu Hause sehen und dann haben wir nur noch den Fernseher angemacht. Muito triste, sehr traurig“, sagt die alte Frau aus der Nachbarschaft des Flughafens. Es war Brasiliens größte Flugzeugtragödie, als der Airbus A 320 aus Porto Alegre kommend um 18.50 Uhr in einem riesigen Flammenmeer aufging. Tagelang war im brasilianischen Fernsehen nichts anderes zu sehen als die Trümmerwüste neben dem Flughafen, mit verkohlten Überresten der Opfer gefüllte Leichensäcke und am Boden zerstörte, weinende Angehörige.
Wo damals das von der Maschine getroffene Luftfrachzentrum stand, befindet sich heute ein Memorial-Park mit einem Brunnen, in dessen Einfassung die Namen der Opfer graviert sich. Ein Ort der Ruhe im hektischen Sao Paulo, der nicht nur von Angehörigen besucht wird, sondern auch von Nachbarn und Kindern, die eine Weile dem Stress des Molochs entfliehen oder einfach Platz zum Spielen haben wollen, während in der unmittelbaren Umgebung Restaurants, Parkhäuser und Autowerkstätten längst wieder ihren Geschäften nachgehen.
Wer im Memorial-Park steht und die landenden oder startenden Flugzeuge zwischen den riesigen Hochhäusern beobachtet, schüttelt zwangsläufig ungläubig den Kopf. Wie kann man bloß ausgerechnet an diese Stelle einen Flughafen setzen? Doch als dieser 1936 eröffnet wurde gab es diese enge Bebauung nicht, die Stadt wucherte nach und nach an den Flughafen Congonhas heran. Städtebauliche Planung gab und gibt es in der 20-Millionen-Stadt Sao Paulo, die mit Guarulhos noch über einen internationalen Flughafen verfügt, quasi nicht. Immer wieder gab es Pläne, den Stadtflughafen zu schließen. Doch ist er bei Geschäftsleuten aufgrund der Nähe zum Stadtzentrum außerordentlich beliebt und vermutlich würde der Flugverkehr in der Sao Paulo ohne Congonhas komplett zusammenbrechen.
Es gab wohl drei Faktoren, die an diesem 17. Juli unglücklich Ursache für die Katastrophe waren: die defekte Schubumkehr eines Triebwerkes, die falsche Reaktion der Piloten sowie die regennasse Fahrbahn. Bis heute hat sich am Flughafen Congonhas, der jährlich von rund 20 Millionen Passagieren genutzt wird, kaum etwas geändert. Okay, die Landebahn wurde ausgebessert und das Aquaplaning-System für den häufig in Sao Paulo auftretenden Starkregen optimiert. Generell ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis am viel zu kleinen Flughafen zwischen den Hochhäusern die nächste Katastrophe passiert.

Diebstahl von Sao Paulo: Künstler fordert Freilassung

17 Jul

Zwei deutsche Fußballfans stehlen seelenruhig und an Dreistigkeit kaum zu übertreffen eine Bronzefigur aus einer Vitrine und lassen sie in einem Koffer verschwinden. Doch der Diebstahl wird von einer Überwachungskamera gefilmt, die beiden Deutschen sofort verhaftet. So geschehen am Montag am Flughafen in Sao Paulo in Brasilien, wo ihnen jetzt der Prozess gemacht werden soll. Nun schaltet sich der Künstler ein, der die 8000 Euro teure Figur, die einen Fußballer beim Fallrückzieher symbolisiert, geschaffen hat: „Die beiden hatten bestimmt zu viel Bier getrunken und waren noch vom Titelgewinn euphorisiert. Man sollte ihnen eine ordentliche Standpauke halten und sie dann zurück nach Deutschland schicken“, sagte Inos Corradin dem Portal G1. Der dreiste Diebstahl von Sao Paulo, in den brasilianischen Netzwerken und Portalen ist er längst das heiße Thema, wie die Klickzahlen belegen.
Wie ein Brot aus der Frischback-Zeile im Discounter – so selbstverständlich nehmen die beiden WM-Touristen die Skulptur aus der Vitrine, wie das Überwachungsvideo zeigt. Keine Spur von Eile oder schlechtem Gewissen, die Bronzefigur sollte ihre persönliche Turniertrophäe sein. Doch schon Minuten später klickten die Handschellen und die beiden 39 und 48 Jahre alten Gauner wurden ins Gefängnis verbracht. Dort warten sie nun auf das weitere Vorgehen der brasilianischen Gerichte.
„Normalerweise benehmen sich die Deutschen doch sehr diszipliniert und sie haben doch auch in Brasilien einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Diebe gibt es doch überall auf der Welt“, beschwichtigt Künstler Corradin, der aus seiner Heimat deutlich heftigere Vergehen gewohnt sein dürfte. „Wenn Sie mich fragen, ich würde den beiden Deutschen heftig die Meinung geigen. Und dann ist es aber auch gut.“
Die nun verhafteten Männer hatten die Nationalmannschaft durch das gesamte Turnier begleitet und am Sonntag den Titelgewinn im Maracana gefeiert. Montag wollten sie ihren Heimflug antreten. Nun droht statt Fußballtempel eine längere Zeit im berüchtigten brasilianischen Gefängnis.

Flughafen Sao Paulo: Deutsche Fans stehlen Bronzefigur und gehen in den Knast

16 Jul

http://www.welt.de/sport/fussball/wm-2014/article130219832/Deutsche-Fans-nach-dreistem-Diebstahl-verhaftet.html

Meine Zico-Story im Kurier, Österreich

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